
Ausbildung und Diplomierung zum
systemischen NLP-Practitioner® und
Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®
für Selbstständige, Freiberufler, Existenzgründer
Diese Ausbildung zum systemischen NLP-Practitioner® mit den zusätzlichen Schwerpunkten Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken, ist Ihr faszinierender Zugang zur Welt des NLP und der Arbeit mit Systemen, besser bekannt unter Systemaufstellung und Familienaufstellung. Dazu sind keine Vorkenntnisse nötig!
Lesen Sie hier die Rezensionen von begeisterten Ausbildungsteilnehmern.
Sie schließt mit dem Diplom zum systemischen NLP-Practitioner® und dem Diplom zum Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®, nach den Kriterien des Deutschen Instituts für systemische NLP-Ausbildung® und dem International Institute for Systemic NLP Education®, ab.
Die Ausbildung richtet sich an alle Menschen, die ihr Selbstbewusstsein stärken wollen, ihre Selbstsabotagemechanismen und Erfolgsboykotteure auflösen möchten, mit sich und anderen wirkungsvoller umgehen wollen, oder sich privat und beruflich neu orientieren möchten.
Der Wirkungsgrad dieser Ausbildung erreicht neben dem Privatleben auch sehr viele berufliche Bereiche und Funktionen, wie zum Beispiel Führung, Verkauf und Vertrieb, Pädagogik, Lehrer, Eltern, soziale Dienste, Therapie im Allgemeinen, Training, Beratung, Personalauswahl, Personalentwicklung und natürlich Coaching.
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Vielleicht die größte Investition in Ihr Leben!
Sie werden in dieser Intensivausbildung über 230 Stunden mehr als "nur" NLP lernen:
Sie erwerben Fähigkeiten im Arbeiten mit NLP Interventionen und der systemischen Aufstellungsarbeit. Dabei beginnen Sie, Ihren eigenen Handlungs- und Kommunikationsstil zu entwerfen und zu vertiefen. Sie werden auf einem hohen Trainingsniveau umfassend und durch erfahrene Praktiker professionell ausgebildet. Das ermöglicht Ihnen, die eigenen Grenzen zu überwinden und persönlich zu wachsen.
Ein weiterer Mehrwert für Sie persönlich:
Diese Ausbildung umfasst alle maßgeblichen NLP-Techniken der Practitioner Stufe in Theorie und Praxis. Durch die Spezialisierung in der Aufstellungsarbeit mit Familiensystemen, Organisationssystemen und weiteren Systemen, werden Sie quasi gleichzeitig zum "systemischen Coach". Weiterhin erfolgt die Vermittlung von psychologischem Basiswissen, ergänzt um die neusten Erkenntnisse aus der Neurobiologie (Spiegelneurone).
Diese Ausbildung ist damit gleichzeitig Ihr persönlicher Zugang für die multifunktionale Ausbildung zum systemischen NLP-Master® und Selbstbewusstseins-Coach-Master®, die wiederum Voraussetzung für das Arbeiten auf hohem Niveau, in der Ausbildung zum systemischen NLP Trainer® und zum Selbstbewusstseins-Coach-Trainer®, ist.
An Grenzen kommen oder mehr Fachkompetenz erwerben?
Durch die Grenzen der Anwendbarkeit von NLP in Bezug auf systemische Störungen ist es bis heute so, dass eine systemische Verstrickung eine im NLP völlig unbekannte Symptomklasse bildet.
NLP bietet hier keine angemessenen Interventionen. Somit kann der Anwender bei sich selbst, im Coaching oder in der Kommunikation mit Menschen, die Hinweise auf eine systemische Störung, weder interpretieren, noch in geeigneter Form lösungsorientiert damit arbeiten!
Was bedeutet das für Sie?
Genau aus diesem Grund wurde diese Ausbildung explizit darauf abgestimmt, die Synergien von NLP und systemischer Aufstellungsarbeit komplementär zu nutzen, um für sich selbst und als Anwender, kompetent, professionell und ressourcenvoll arbeiten zu können.
Deshalb werden pro Wochenendblock bis zu zwei Systemaufstellungen und Familienaufstellungen durchgeführt. Dadurch erleben Sie eine intensive Einführung in die systemische Aufstellungsarbeit.
Durch moderne Trainingsmethoden, in modularer Kombination mit Selbsterfahrungstraining in den Peergruppen und der Vertiefung durch Übung unter Supervision, können Lernen und Verändern für Sie zu einem tief greifenden Erlebnis werden.
Die Umsetzung erfolgt in Kleingruppen mit kompetenter Unterstützung.
Damit wird ein unmittelbarer Praxistransfer möglich:
Das Erlernte können Sie sofort umsetzen, um es privat und beruflich zu nutzen!
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Erhebliche Kosten- und Zeitersparnis durch diese Ausbildung:

Durch berufsverträgliche Seminarzeiten, zwei Ausbildungstage pro Block - am Samstag und Sonntag, sparen Sie sich zusätzliche Investitionen für An- und Abreise, Übernachtungen und wertvolle Urlaubstage.
Mit Ihrer Investition für diese Ausbildung ist alles abgedeckt, ohne versteckte Zusatzkosten für Zertifizierungsgebühren, Prüfungsgebühren, Supervision oder Mehrwertsteuer.
Für Sparfüchse:
Privatkunden und Angestellte können diese systemische NLP-Practitioner® Ausbildung als Werbungskosten geltend machen. Bitte informieren Sie sich dazu vorher bei Ihrem Steuerberater oder Ihrem zuständigen Finanzamt! Eine Bestätigung für Ihre Steuererklärung stellen wir Ihnen gerne aus.
Oft wird auch die Investition für dieses Kommunikationstraining vollständig vom Arbeitgeber übernommen.
Dieser Vorteil für Sie resultiert meist daraus, dass wir ein nach den anspruchsvollen Kriterien zertifiziertes Institut, des in Europa größten Coaching-Berufsverbands - der ECA, Mitglied sind.
Fragen Sie am besten jetzt gleich bei Ihrem Arbeitgeber nach! Es lohnt sich!
Für Selbstständige, Unternehmer und Existenzgründer ist diese Ausbildung zum systemischen NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® eine Betriebsausgabe, die zu 100 % steuerlich geltend gemacht werden kann.
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Gebühren, Termine, Ausbildungsort, Kontakt!

- Zur Termin- und Preisübersicht (Teilzahlung möglich):
» Infos zu Ihrer Investition bitte hier klicken! - Bis zu 450,00 € Ersparnis sind möglichdurch unsere
» Frühbucher-Konditionen - Beginn und Ende der nächsten NLP-Practitioner Ausbildung:
» Ausbildung unter der Woche! - Dauer pro Block: 2 Tage. Mittwoch: 10:00 bis 20:00 Uhr. Donnerstag: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
- Veranstaltung im Nexus Seminarzentrum:
NH Hotel Hirschberg/Heidelberg
Brandenburger Straße 30
D-69493 Hirschberg. - Zur Anmeldung
» bitte hier klicken!
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Ausbildungsplan
Ausbildung und Diplomierung zum systemischen NLP-Practitioner®
und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®.
Ausbildungsblock 1:
- NLP Grundlagen I:
-
Überblick, Vorannahmen, Haltung und Ethik in der Arbeit mit NLP:
Kontakt und Vertrauen aufbauen (Rapport). Nonverbale und verbale Signale erkennen und nutzen, um einen tiefen Kontakt- und Vertrauensaufbau sicherzustellen. Der NLP-Formatrahmen.
Das Erstgespräch, Auftragsklärung, Überweisungskontext, Anlass, Zielvorstellung, die Basis von Zusammenarbeit schaffen, um ein Klima für Veränderung zu etablieren.
Durch wohlgeformte Zieldefinition und Ressourcensuche Ziele erreichen: Future Pace. Unterscheidung von äußeren Geschehnissen und eigener Bewertung. Zielorientierte Steuerung der Wahrnehmung von inneren und äußeren Prozessen (Assoziation/Dissoziation). Feedback geben und annehmen.
Konfliktlösungstraining: Erhöhung der Kompetenz zur Konfliktlösung, mit Kritik konstruktiv umgehen lernen.
- Systemische Aufstellungsarbeit Grundlagen I:
- Einführung in die systemische Aufstellungsarbeit, Haltung und Ethik des Aufstellers.
- Selbstbewusstseinstraining Grundlagen I:
- Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung:
Unser Selbstbewusstsein ist ein höchst komplexer Entwurf unseres Gehirns. Es baut sich aus den vielen Erfahrungen im Laufe unseres Lebens auf.
Technik/Methoden: Abgleich von Selbstbild und Fremdbild. Herausfinden, wo und inwieweit es Unterschiede in der Wahrnehmung der eigenen Person und des eigenen Selbstbewusstseins gibt. Dies fördert das Verständnis beim Trainieren Ihres Selbstbewusstseins.
Das Wissen um die Wirkungszusammenhänge von Selbstwertgefühl, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Selbsterfolg, Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung. Methoden zur Steigerung des persönlichen Selbstwertgefühls und damit auch Selbstbewusstseins.
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Ausbildungsblock 2:
- NLP Grundlagen II:
-
Schärfung der eignen Wahrnehmung:
Das Entdecken der Sinne (NLP-V.A.K.O.G. Modell). Verstärkter Fokus auf Körpersprache und Stimmqualitäten. Anhand kleinster Hinweise erkennen, wie der Mensch Informationen verarbeitet und Zugang zu seinen inneren Ressourcen findet.
Die Bedeutung bevorzugter Sinneskanalnutzung für Lernen, Verhalten, Verstehen. Individuelle Lernstrategien ermitteln und nutzen. Die Unterschiede zwischen Interpretation und sinnesspezifischer Sprache kennen. Das Konzept des Kalibrierens, das Konzept des Matchings.
Neurobiologie: Spiegelneurone, Intuitionsforschung.
- Selbstbewusstseinstraining Grundlagen II:
- Mit dem Selbstbewusstsein arbeiten und das Selbst-
bewusstsein stärken:
Erfahrungen aus unserer Biografie können zu sehr einschränkenden Glaubenssätzen führen, die unser Selbstbewusstsein schmälern. Menschen mit einem geringen Selbstbewusstsein sind in der Lage viele vermeintliche Fehler aufzählen, allerdings kaum eigene Stärken und sind meist deshalb ihre schlimmsten Kritiker. Menschen mit einem hohen Selbstbewusstsein sind sich Ihrer Stärken und Wachstums-potenziale bewusst.
Techniken/Methoden:
Herausforderungen annehmen. Chancen gezielt nutzen, um die eigenen Stärken zu erkennen und auszubauen.
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Ausbildungsblock 3:
- NLP Grundlagen III:
-
Augenzugangshinweise:
Bewegungen der Augen, die das innere Erleben des Gegenübers anzeigen.
Lösungs- und ressourcenorientiertes Arbeiten:
Die Wunderfrage nach Steve de Shazer. Konfliktmanagement durch die multiperspektivische Betrachtung und das bewusste Einnehmen unterschiedlicher Perspektiven: Wahrnehmungs-positionen 1-2-3. Lösungsorientierte Denkstrategien. Neuro-logische Ebenen. Zielbestimmung durch die Neurologischen Ebenen.
- Psychologisches Basiswissen I:
- Gefühlskategorien: Primärgefühle, Sekundärgefühle. Skripte und Spiele.
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Ausbildungsblock 4:
- NLP Grundlagen IV:
-
Ankern:
Das Wirkprinzip anwenden, um positive emotionale Zustände und Ressourcen zugänglich zu machen: Theorie, Definition, Vorgehensweise, Besonderheiten. T.I.G.E.R.-Modell. Identi-fizierung bestehender Anker. Anker setzen, verketten und stapeln. Negative Anker entmachten, Moment of Excellence, Circle of Excellence.
Steigerung der Selbstmotivation: Neugier-Erfolgs-Loop.
Strategien: Mit der Walt Disney Strategie Verhaltensmuster analysieren, optimale Muster entwickeln und nutzen.
- Selbstbewusstseinstraining Grundlagen III:
- Der Begriff Selbstbewusstsein kann verschiedene Bedeutungen haben, zum Beispiel Selbstbewusstheit, Selbsterkenntnis, Selbstwahrnehmung oder Selbstliebe. Gleichzeitig ist es einer der bedeutendsten Aspekte für Erfolg.
Techniken/Methoden:
Individuell, kompetenzorientiert und lösungsfokussiert Ziele realisieren. Verbesserung der Ausstrahlung. Aufbau eines stabilen Selbstvertrauens, welches sich auch in der Körpersprache und im Auftreten widerspiegelt.
Menschen und ihr Selbstwert: die Satir-Kategorien.
- Psychologisches Basiswissen II:
- Übertragung und Gegenübertragung.
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Ausbildungsblock 5:
- NLP Grundlagen V:
-
Kernglaubenssätze, Sattelitenglaubenssätze, Glaubenssysteme und Werte. Das Verändern und auflösen von mentalen Begrenzungen. Hilfreiche Glaubenssätze und die eigenen Werte erkennen. Reorganisation von Lebenserfahrungen.
- Supervision I:
- Das Vertiefen und das Üben der erlernten Methoden unter Supervision/Reflexion.
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Ausbildungsblock 6:
- NLP Integration I:
-
Submodalitäten: Emotionale Zustände gezielt beeinflussen. Feineinstellung der Sinne. Sinnesspezifische Veränderungen, um emotionale und mentale Prozesse selbst effektiver steuern zu können. Aufbau einer starken Motivation. Verändern von Glaubenssätzen. Unliebsame Verhaltensweisen ablegen. Das Auflösen von Ängsten.
- Systemische Aufstellungsarbeit Grundlagen II:
- Einblicke in Klientenhaltungen: zum Beispiel Kunden, Kläger, Besucher. Einblicke in die Genogrammarbeit. Systemische Haltung. Systemische Denkansätze nutzen, um optimale Veränderungen systemübergreifend herstellen zu können.
Gefühlskategorien: Fremdgefühle, Seinsgefühle.
- Selbstbewusstseinstraining Integration I:
-
Unterstützung und Stärkung des eigenen Selbstbewusst-seins.
Techniken/Methoden:
Erweiterung der kommunikativen Fähigkeiten, um andere für Ihre Ideen und Ziele zu begeistern.
Mehr Selbstsicherheit:
Die Unabhängigkeit der eigenen Wertschätzung von fremden Urteilen.
Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft:
Die Vernetzung unserer Sinne, unseren Gefühlszuständen, unserer Kommunikation, der körperlichen Reaktionen sowie unserer eigenen Geisteshaltung.
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Ausbildungsblock 7:
- NLP Integration II:
-
Das Meta-Model der Sprache: Die Kunst, diese Fragetechnik so einzusetzen, um verlorene Informationen zugänglich zu machen und um lösungsorientiertes Denken zu induzieren. Rhetorische Fähigkeiten und Modelle zwecks zielführender Kommunikation entwickeln. Chunking. Wahrnehmungsfilter. Die grundlegenden Informationsverarbeitungsprozesse: Tilgung, Generalisierung, Verzerrung.
- Systemische Aufstellungsarbeit Grundlagen III:
- Einführung: systemische Verstrickungen und Lösungen.
Einführung: zirkuläres Fragen. Lösungsorientierte Formulier-ungen. Systemische Fragentechniken. Hypothesenbildung.
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Ausbildungsblock 8:
- NLP Integration III:
-
Reframing: Den eigenen Rahmen von Bedeutungen und Bewertungen erweitern. Die Fähigkeit, ein Verhalten oder eine Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Bedeutung flexibel zu sehen, um die Wahlmöglichkeiten dadurch deutlich zu steigern. Definition und Arten des Reframings. Verhandlungsmodelle.
Das Arbeiten mit inneren Anteilen: die Kooperation von Verhaltensmustern und Symptomen.
Miltonmodell:
Vorannahmen. Die Merkmale einer Trance. Die Arbeit mit unterschiedlichen Bewusstseinszuständen. Analyse, Einsatz und Nutzen von indirekten, vagen und allgemein gehaltenen Sprachmustern. Das Erkennen und die Arbeit mit verschiedenen Aufmerksamkeitszuständen. Hypnotische Tranceinduktions-techniken anwenden: Die 5-4-3-2-1 Methode. Trance-deduktion, Trancephänomene. Metaphern Veränderungs-wirksam konstruieren. Isomorphe Metaphern kreieren und bildhaft kommunizieren.
- Selbstbewusstseinstraining Integration II:
- Die eigenen Quellen für Selbstvertrauen, Selbstwert, Selbst-sicherheit und Überzeugungskraft langfristig verfügbar machen.
Techniken/Methoden: Sich den Mut zur Lücke erlauben. Tief greifende Methoden und Strategien, um sich selbst in ressourcenvolle Zustände zu bringen. Sich den eigenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualitäten vollkommen bewusst werden. Der Beginn, nun das Leben selbstbestimmter zu führen, um jetzt aktiver die eigene Zukunft zu gestalten.
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Ausbildungsblock 9:
- NLP Integration IV:
-
Time Line (Zeitlinie):
Einführung, Grundlagen. Unterschiedlichen Zeitlinientypen. Umgang mit Zeit und Zeitstrukturen. Räumliche Konfiguration einer Zeitlinie. Zeitbeulen, Zeitlöcher. Die eigene Time Line. Ressourcen Time Line. Systematische Zielplanung. Klarheit bei der Einbindung persönlicher Erfahrungen gewinnen. Zukunfts-gestaltung.
- Psychologisches Basiswissen III:
- Einführung im Kontext der lösungs- und ressourcenorientierten Beratung: die Verbindung von psychotherapeutischen und kreativen Ansätzen im Umgang mit traumatisierenden Ereignissen.
- Supervision II:
- Das Vertiefen und das Üben der erlernten Methoden unter Supervision/Reflexion.
Ausbildungsblock 10:
-
Abschlusswochenende:
Prüfung und Diplomierung auf freiwilliger Basis.
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Der Trainer Matthias Weber
Ausbildung und Diplomierung zum systemischen NLP-Practitioner®
und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®.
Die Ausbildung wird vom Trainer Matthias Weber durchgeführt.
Es werden maximal 15 Teilnehmer in eine Ausbildungsgruppe aufgenommen. Je nach Gruppengröße kommen bis zu drei Co-Tainer oder Hospitanten zum Einsatz.
Von 1985 bis 2005 leitete er als nationaler Vertriebsleiter und Key Account Manager die erfolgreiche Ausbildung, Weiterentwicklung und das Coaching von Führungskräften im Vertrieb.
Matthias Weber besitzt über zwanzigjährige Erfahrung in der Erwachsenenbildung.
Durch seine langjährige Praxiserfahrung in der Entwicklung und Umsetzung effektiver nationaler und internationaler Marketing- und Vertriebsstrategien gelang Matthias Weber der Einblick in vielfältige Unternehmensformen und Organisationsstrukturen.
Hauptberuflich selbstständig ist er seit 2006. Kern seiner Arbeit sind Persönlichkeitscoachings, Nexus Business Coachings® & Business Trainings®, Systemaufstellungen, Organisationsaufstellungen und NLP-Trainings.
Matthias Weber hat sich im Bereich des Persönlichkeitstrainings auf systemische Coachings, NLP-Ausbildungen und Selbstbewusstseinstrainings spezialisiert.
Er ist Inhaber und Leiter von Nexus Coaching und Persönlichkeitstraining®, von Nexus Coaching International Management Consulting®.
Matthias Weber ist Lehrtrainer sowie Institutsleiter des Deutschen Instituts für systemische NLP Ausbildung® (DISNLP®) und Master-Trainer des International Institute for Systemic NLP Education® (IISNLP®).
Mit seinem umfangreichen Selbsterfahrungsschatz gepaart mit kontinuierlich weiterentwickelter Fachkompetenz coacht, trainiert und lehrt er in sympathischer Art Menschen in Privatleben und Beruf auf nationaler und internationaler Ebene.
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Die Nexus Ausbildungs- und Qualitätsstandards
Ausbildung und Diplomierung zum systemischen NLP-Practitioner®
und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®.

Wir setzen und sichern Qualitätsstandards für unsere Coachings, Workshops, Seminare und Ausbildungen.
Mit der Entwicklung umfangreicher Curricula für alle Ausbildungsstufen haben wir hier wichtige Meilensteine gesetzt.
Daneben wurden spezialisierte Ausbildungsangebote in allen Bereichen unserer Dienstleistungen realisiert.
Die Nexus Qualitätsstandards fundieren auf Expertenwissen aus der professionellen Erwachsenenbildung und der Entwicklung von Persönlichkeitstrainings.
Diese wurden passgenau für Fortbildungen in Privatleben und Beruf kultiviert.
Gewährleistet wird dies durch eine Konzentration auf die Kernprozesse des Coachings und der Persönlichkeitsentwicklung.
» Informieren Sie sich hier über unsere Nexus Qualitätsstandards
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Diplomierung und Zugangsvoraussetzung

Diese Ausbildung kann nach bestandener Prüfung mit dem
- Diplom zum systemischen NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® (DISNLP®, IISNLP®)
abgeschlossen werden.
Die Prüfungsteilnahme ist freiwillig und mit keinen weiteren
Kosten verbunden.
Sie besteht aus drei Teilen:
- 1. Theoretische Wissensprüfung.
2. Praktische Prüfung:
Live-Demonstration von Empathiekompetenz und Methodenkompetenz als systemischer NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®.
3. Anfertigung einer Practitioner-Diplomarbeit und Live-Präsentation der Inhalte. - Zusätzlich sind aus dem Diplom selbst diese drei Prüfungsbestandteile für Außenstehende ersichtlich.
Zulassungsvoraussetzung ist eine Teilnahmepflicht an selbst organisierten Peergruppenübungstreffen. Die Mindestanzahl beträgt 50 Stunden und muss nachgewiesen werden. Die Teilnehmer organisieren diese Treffen selbst.
Bei Nichtteilnahme an der Prüfung wird ein detailliertes Teilnahmezertifikat ausgestellt.
Zugangsvoraussetzung
für die Ausbildung zum systemischen NLP-Practitioner®
und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® ist eine Teilnahme an
Dieses Vorgespräch dient zum gegenseitigen Kennenlernen:
Wir informieren Sie über alle Ausbildungsdetails und Sie haben genügend Raum, um uns Ihre eigenen Fragen zu stellen.
Das Vorgespräch ist für Ausbildungsinteressenten kostenfrei und findet nach individueller Vereinbarung in unserer Praxis statt. Bitte planen Sie dazu ca. 60 Minuten an Zeit ein.
Falls Sie NLP gleich live kennenlernen möchten, dann besuchen Sie einfach unser NLP-Schnupperseminar zum Selbstbewusstsein stärken.
Eine häufig gestellte Frage:
Ist das Diplom staatlich anerkannt?
Es gibt im Arbeits- und Weiterbildungsbereich der systemischen Beratung und des NLP in Deutschland grundsätzlich keine staatlich anerkannten Zertifikate. Diese werden stets vom jeweiligen Ausbildungsinstitut aus-
gestellt.
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Ihr Nutzen in dieser Ausbildung in der Schnellansicht:
Ausbildung und Diplomierung zum systemischen NLP-Practitioner®
und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®.
| Ausbildung zum systemischen NLP-Practitioner® und zum Selbstbewusstseins-Coach Practitioner nach DISNLP® und IISNLP® |
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Exklusives Diplom zum systemischen
NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins- Coach Practitioner® DISNLP® & IISNLP®. |
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Intensive Einführung in die systemische
Aufstellungsarbeit. |
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Zusätzliche Ausbildungsschwerpunkte:
Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken. |
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Vermittlung von psychologischem
Basiswissen*: Skripte, Spiele, Gefühlskategorien; Übertragung und Gegenübertragung. |
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Die neusten Erkenntnisse aus der
Neurobiologie und der Intuitions- forschung (Spiegelneurone). |
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Professionelle Weiterbildung auf Basis
des Nexus S.E.L.B.S.T. Konzeptes. |
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Multifunktionales Training in der
Kombination Präsenzveranstaltung, Supervision und Peergruppenarbeit. |
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Konkrete Literaturhinweise, mit Zugang zur
Nexus NLP-online-Bibliothek, individuell abgestimmt auf Ihren Ausbildungslevel. |
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Umfangreiche Ausbildungsunterlagen.
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Handouts mit zahlreichen Übungen.
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*Hinweis:
Es geht um die Vermittlung von Hintergrundinformationen, die uns im Kontext der kurzzeit- und lösungsorientierten Beratung und Coaching, als sehr nützlich erscheinen.
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Weitere Informationen zum Ausbildungsort
Ausbildung und Diplomierung zum systemischen NLP-Practitioner®
und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®.
Hirschberg an der Bergstraße liegt in der Metropolregion Rhein-Main-Neckar.
Es bestehen sehr gute Verkehrsanbindungen nach Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Saarbrücken, Trier, Koblenz, Frankfurt, Wiesbaden, Kassel, Hannover, Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Hannover, Kassel, Mainz, Darmstadt, Heilbronn, Nürnberg, Stuttgart, Ulm, München, Karlsruhe, Offenburg, Freiburg und Basel sowie ein direkter Autobahnanschluss an die A5 (Anschlussstelle Hirschberg).
In fünf Fahrminuten erreichen Sie den Bahnhof in Weinheim, in zehn Fahrminuten erreichen Sie den Hauptbahnhof in Heidelberg, in fünfzehn Fahrminuten den Hauptbahnhof in Mannheim, in zwanzig Fahrminuten den Hauptbahnhof in Ludwigshafen.
In vierzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Frankfurt. In neunzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Stuttgart.
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» NLP Selbstbewusstseinstraining für Unternehmer in Dubai
» NLP Selbstbewusstseinstraining für Unternehmer in Deutschland
» NLP Selbstbewusstseinstraining für Vertriebsmitarbeiter
» NLP Selbstbewusstseins-Coaching für Vertriebsmitarbeiter
» Deutsches Institut für systemische NLP-Ausbildung®
» International Institute for Systemic NLP Education®
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Selbständigkeit (beruflich)
Die Definition der Selbständigkeit wird aus § 7 Abs. 1 des vierten Buchs des Sozialgesetzbuchs (SGB IV) hergeleitet.
Dieser enthält Begriffsbestimmungen, die eine Abgrenzung der selbständigen Tätigkeit zur abhängigen Beschäftigung ermöglichen.
Die Aufnahme einer selbständigen Arbeit wird auch als Existenzgründung bezeichnet.
Entspricht eine als selbständig gemeldete Arbeit den Merkmalen der abhängigen Arbeit, spricht man von Scheinselbständigkeit.
Juristische Definition
Eine Beschäftigung im sozialversicherungsrechtlichen Sinne ist gem. § 7 Abs. 1 SGB IV definiert als nichtselbständige Arbeit, insbesondere in einem Arbeitsverhältnis.
Aus dem Hinweis "insbesondere in einem Arbeitsverhältnis" kann geschlossen werden, dass es sich immer dann um ein Beschäftigungsverhältnis handelt, wenn ein wirksames Arbeitsverhältnis begründet worden ist.
Entscheidendes Merkmal, das die Arbeit zur Beschäftigung im Sinne der Sozialversicherung macht, ist die Nichtselbständigkeit.
Dieses Merkmal ist allerdings nicht näher definiert, sondern durch die umfangreiche Rechtsprechung des BSG zur Frage des Vorliegens einer Beschäftigung durch andere Merkmale konkretisiert.
Das charakteristische Hauptmerkmal der Nichtselbständigkeit ist die persönliche Abhängigkeit.
Das BSG geht bei der Begründung des Status eines Beschäftigten vom Hauptmerkmal der persönlichen Abhängigkeit des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber aus, wobei praktisch die persönliche Abhängigkeit synonym mit der Nichtselbständigkeit verwendet wird.
Nach Auffassung der höchstinstanzlichen Gerichte, sowohl der Arbeitsgerichtsbarkeit als auch der Sozialgerichtsbarkeit, enthält darüber hinaus § 84 Abs. 1 Satz 2 HGB eine allgemeine gesetzgeberische Wertung, die für die Abgrenzung einer selbständigen Tätigkeit von einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis zu beachten ist.
Ausgehend davon haben das Bundesarbeitsgericht (BAG) wie auch das Bundessozialgericht (BSG) in ständiger Rechtsprechung Kriterien entwickelt, die eine Abgrenzung des abhängigen Beschäftigungsverhältnisses von anderen Vertragsverhältnissen ermöglichen. Dabei sind nach Auffassung des BSG alle Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen.
Maßgebend ist stets das Gesamtbild der jeweiligen Arbeitsleistung unter Berücksichtigung der Verkehrsanschauung.[2]
Zu den Grundregeln der Rechtsprechung gehört, dass die tatsächlichen Verhältnisse die Grundlage der Beurteilung bilden, nicht in erster Linie die vertraglichen Vereinbarungen.
Sie sind jedoch - wie andere Merkmale auch - bei der Beurteilung des Gesamtbildes heranzuziehen. Dabei kommt der Bezeichnung der Tätigkeit im Arbeitsvertrag allerdings nur untergeordnete Bedeutung zu, zumal sehr oft falsche oder ungenaue Bezeichnungen gewählt werden.[3]
Es ist im Bereich der öffentlich-rechtlichen Sozialversicherung unzulässig, den Versicherungsschutz und die damit verbundene Beitragspflicht zur vertraglichen Disposition der Beteiligten zu stellen (Rechtsformzwang - § 32 SGB I).
Typisches Merkmal eines Beschäftigungsverhältnisses ist die Weisungsbefugnis des Arbeitgebers, d. h., dem Arbeitgeber obliegt ein Direktionsrecht, aufgrund dessen der Beschäftigte seine Tätigkeit nicht im Wesentlichen selbst bestimmen kann, sondern hinsichtlich Zeit, Dauer, Ort und Art der Arbeit einem umfassenden Weisungsrecht unterliegt.[4]
Bei Diensten höherer Art verfeinert sich die Weisungsgebundenheit zur "funktionsgerecht dienenden Teilhabe am Arbeitsprozess".[5]
Gleichwohl liegt dann eine fremdbestimmte Dienstleistung vor, wenn die zu erfüllende Aufgabe von der Ordnung des Betriebes geprägt wird, sich aus Übung oder Herkommen ergibt und die Arbeitskraft im Dienste des Unternehmens eingesetzt wird.
Die selbständige Tätigkeit kennzeichnet demgegenüber das eigene Unternehmerrisiko, die Verfügungsmöglichkeit über die eigene Arbeitskraft und die im Wesentlichen freigestaltete Tätigkeit und Arbeitszeit.
Schwierigkeiten bereitet in der Praxis immer wieder die Frage, wann ein Unternehmerrisiko als Indiz für die Selbständigkeit vorliegt und welche Bedeutung diesem Kriterium bei der Würdigung des Gesamtbildes zukommt.
Nach der Rechtsprechung des BSG besteht ein Unternehmerrisiko, wenn der Erfolg eines eigenen wirtschaftlichen Einsatzes ungewiss ist.
Es bedeutet regelmäßig den Einsatz eigenen Kapitals, der auch mit der Gefahr eines Verlustes verbunden sein kann. Das Bestehen eines Unternehmerrisikos ist jedoch nicht schlechthin entscheidend.
Die Belastung mit Risiken kann vielmehr nur dann für Selbständigkeit sprechen, wenn dem Unternehmerrisiko eine größere Freiheit bei der Gestaltung und der Bestimmung des Umfangs des Einsatzes der eigenen Arbeitskraft gegenübersteht.
Die Belastung eines Erwerbstätigen, der im Übrigen nach der Gestaltung des gegenseitigen Verhältnisses als Arbeitnehmer einzustufen wäre, mit zusätzlichen Risiken, vermag keine Selbständigkeit zu begründen.
Die Aufbürdung weiterer Risiken kann also nur dann an Bedeutung gewinnen, wenn sie mit einem deutlichen Zuwachs an Dispositionsfreiheit und Gewinnchancen einhergehen.
Das BSG hat darüber hinaus weitere Kriterien festgestellt, die bei der Abgrenzung einer abhängigen Beschäftigung von einer selbständigen Tätigkeit behilflich sein können:
Merkmale, die für die Annahme einer selbständigen Tätigkeit sprechen
Entscheidungsfreiheit des Auftragnehmers, wann und wie viel Betriebsmittel/Transportmittel/Produktionsmittel angeschafft werden und wie die Anschaffung finanziert wird.
Entscheidungsfreiheit des Auftragnehmers über die Zahlweise der Kunden (z. B. sofortiger Bareinzug, Stundungsmöglichkeiten usw.). Entscheidungsspielraum des Auftragnehmers bezüglich der Preiskalkulation.
Der Auftragnehmer ist im Einsatz von Hilfskräften frei. Im Betrieb des Auftragnehmers können noch weitere Mitarbeiter beschäftigt sein.
Beim Auftragnehmer sind eigene Betriebsmittel (z. B. Fuhrpark) vorhanden. Der Auftragnehmer setzt eigenes Betriebskapital ein.
Dem Auftragnehmer ist eigene Kundenakquisition erlaubt. Der Auftragnehmer haftet dem Auftraggeber bei Schäden an Produkten oder Produktionsgütern bzw. Produktionsmitteln, wenn der Auftraggeber von einem Kunden in Anspruch genommen wird.
Der Auftragnehmer hat eigene Werbungsmöglichkeiten.
Der Auftragnehmer unterhält eigene Geschäftsräume (wenn er nicht ein so genanntes Home-Office (häusliches Büro) betreibt).
Der Auftragnehmer führt eigene Geschäftsbücher.
Der Auftragnehmer hat deutlich mehr Büroarbeit zu erledigen als ein Nichtselbständiger Er erhält keine Unterstützung vom Staat Die Altersversorgung erfolgt selbständig und nicht durch den Staat
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Selbständigkeit (beruflich) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Details: Neurolinguistische Programmierung
Selbstverständnis
NLP befasst sich im weitesten Sinn mit menschlicher Kommunikation und kann als eine auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung angesehen werden.
Anhänger dieser Sichtweise betrachten NLP als eine Vielzahl einzelner, von einander abgegrenzter Handlungsanweisungen (sogenannter NLP-Formate) für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen.
Andere NLP-Anwender sehen allerdings weniger die Methoden und die Formate im Vordergrund, sondern die konstruktivistische Sicht auf Kommunikation und die lösungsorientierte Herangehensweise des NLPs.
NLP beansprucht nicht, wissenschaftlich begründet zu sein.
Innere Landkarten sind meist weniger klar strukturiert als dieses Beispiel.
Seit der 1970er Jahren untersuchen NLP-Anwender die Verhaltensweisen von Persönlichkeiten (Therapeuten, Unternehmern, Künstlern, Wissenschaftlern), die auf ihrem Gebiet herausragende Leistungen zeigten, auf mögliche Muster und Gemeinsamkeiten. Sie beobachten, dass die untersuchten Personen tatsächlich sprachliche (verbale und nonverbale) Verhaltensmuster aufweisen, die sich ähneln.
Wie bei anderen psychologischen Ansätzen geht man auch im NLP davon aus, dass menschliches Verhalten (äußerlich wahrnehmbar) durch innere Prozesse ausgelöst und strukturiert wird.
Innere Prozesse und äußere Wahrnehmungen stehen in einem gegenseitigen Zusammenhang.
Als Grundannahme dient dabei die Auffassung, dass der sprachliche oder gedachte sprachliche Ausdruck (sogenannter „innerer Dialog“), die bildlichen Gedanken oder auch das Körpergefühl eines Menschen das subjektive Wahrheitsempfinden einer Person bestimmen.
Dieses Empfinden stellt nach Auffassung der NLP einen Ausdruck innerer Modelle dar, mit deren Hilfe ein Mensch gedankliche Abbilder seiner Umwelt entwirft (sogenannte innere Landkarten), um sich sozial zu orientieren.
Sie stehen in direktem Zusammenhang mit dem Weltbild eines Menschen.
Ein grundlegendes Ziel der NLP-Methoden ist es, zum Gegenüber „einen Draht“ (Rapport) herzustellen.
Dazu dienen zwei bewusst erlernbare Fähigkeiten:
Pacing (Anpassen, Mitgehen) spiegelt den Kommunikationspartner und basiert auf der Annahme, dass sich Menschen, die sich gut verstehen, einander angleichen (unter anderem in Tonfall, Lautstärke, Sprechtempo, Körperhaltung, Distanz, Direktheit des Auftretens).
Leading (Führen) hingegen eröffnet neue körpersprachliche oder tonale Signale, um im Gespräch die Führung zu übernehmen.
Dies muss nicht im selben Augenblick wie beim Gegenüber geschehen, sondern kann auch zeitversetzt ablaufen und sollte sich im Gespräch mit Pacing abwechseln.
Priorität hat hierbei nicht die Manipulation des Gegenübers, sondern der bewusste emotionale Kontakt. Siehe auch: Pacing and Leading.
Geschichte der NLP
Das neurolinguistische Programmieren wurde von dem damaligen Mathematikstudenten und späteren Psychologen Richard Bandler und dem Linguisten John Grinder Anfang der 70er Jahre an der University of California in Santa Cruz entwickelt.
Es war als neues Verfahren der Kurzzeit-Psychotherapie konzipiert.
Sie definierten NLP als das Studium der Struktur subjektiver Erfahrung und der Folgerungen daraus.
Grinder war zeitweise Assistent bei Gregory Bateson, dem ebenfalls ein Einfluss auf das NLP nachgesagt wird.
Bateson war zunächst begeistert von Bandlers und Grinders erster Publikation, in der sie ein Modell erfolgreicher sprachlicher Interventionen präsentierten, das sie aus dem Studium von Virginia Satir und Fritz Perls gewonnen hatten.
Bateson schrieb das Vorwort zu diesem Buch und schlug Bandler und Grinder vor, Milton Erickson zu studieren und ein Modell von dessen therapeutischen Strategien zu entwickeln.
Später distanzierte Bateson sich jedoch vehement von Grinder und Bandler.
In den darauf folgenden Jahren interessierten sich Bandler und Grinder insbesondere für drei Therapeuten unterschiedlicher Ausrichtung, die zu ihrer Zeit ausnehmend erfolgreich waren, und versuchten, in deren Vorgehensweise herauszufinden, was sie in ihren Therapiegebieten so erfolgreich sein ließ:
den Gestalttherapeuten Fritz Perls, die Familientherapeutin Virginia Satir und den Hypnotherapeuten Milton H. Erickson.
Bandler und Grinder analysierten die Sprache und die Körpersprache dieser drei Therapeuten und versuchten, aus deren Vorgehen bestimmte Interventionstechniken herauszufiltern, die zusammen mit Erkenntnissen aus der Linguistik zum Grundstock der ersten NLP-Schule wurden.
Ein eindeutig festgeschriebenes theoretisches Gerüst fehlt der NLP jedoch.
Erste Berichte wurden in zwei Büchern Mitte der 1970er Jahre bekannt.
Bandler und Grinder kamen zunächst zur Entwicklung des PRS-Konzepts (von Preferred Representational System), das davon ausgeht, dass Menschen, individuell unterschiedlich, vorrangig über bestimmte Sinneswahrnehmung die Umwelt wahrnehmen.
Im Jahre 1976 folgte aus der Analyse der Sprachstrukturen von Perls und Satir das Meta-Modell der NLP.
Das Meta-Modell versteht sich als Sprachmodell, mit dem im NLP-Sinne Informationen über Gedankenmodelle des Kommunikationspartners gesammelt und ausgewertet werden, und das zwischen einer Oberflächen- und einer Tiefenstruktur menschlicher Kommunikation unterscheidet.
1979 folgte aus der Beobachtung des Hypnotherapeuten Erickson das Milton-Modell. Später kamen Untersuchungen an herausragenden Künstlern, Managern, Verkäufern, Pädagogen u.a. hinzu und erweiterten das NLP-Methodenbündel.
NLP vereinte zunächst verschiedene psychotherapeutische Ansätze, u. a. aus der Hypnotherapie, Familientherapie und Gestalttherapie zu ziel- und lösungsorientierten Verfahren der Therapie sowie anderer Bereiche der Kommunikation (z. B. Coaching, Managementtechniken).
Dagegen verstehen viele spätere Vertreter NLP nur noch als ein Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation und Sammlung unterschiedlicher psychologischer Verfahren und Modelle, die zu einer effizienteren zwischenmenschlichen Kommunikation und Einflussnahme führen sollen.
Sie reduzieren NLP damit auf seine Technologie und lassen seine epistemologischen und methodologischen Grundlagen außer acht.
Der Großteil der Untersuchungen fand in den frühen 80er Jahren statt.
In neuerer Zeit entstand an der University of Surrey ein Projekt „NLP and Learning“, das sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, die epistemologischen Grundlagen des NLP erneut zu überdenken und zu neuesten Ergebnissen der Kognitionsforschung, besonders der kognitiven Linguistik, in Beziehung zu setzen.
Die meisten NLP-Anwender und -Verbände betrachten dagegen NLP weder als Wissenschaft noch als eine Form der Psychotherapie, sondern als ein Modell menschlichen Lernens und menschlicher Kommunikation.
Es gehört heute neben der Transaktionsanalyse, dem Psychodrama, der themenzentrierten Interaktion und einigen anderen Verfahren zu den am weitesten verbreiteten Methoden der Kommunikations- und Verhaltenstrainings auf dem Weiterbildungsmarkt.
Die Werkzeuge des NLP werden seither vor allem außerhalb des akademischen Lehrbetriebes weiterentwickelt und laufend ergänzt.
Anfang der 1980er Jahre wurde die NLP auch in Europa populär, und es entstanden konkurrierende Ausbildungsinstitute mit verschiedenen Abschlüssen.
Später wurden die Ausbildungsinhalte und die Ausbildungsdauer über nationale Verbände festgeschrieben (s.u.).
NLP-Formate
NLP wird von seinen Anwendern nicht als in sich geschlossenes Lehrsystem betrachtet. Sie haben die Einstellung, dass es möglich und sinnvoll ist, einzelne Methoden aus unterschiedlichen Schulen isoliert voneinander zu erlernen und gezielt zur Verbesserung von Kommunikation einzusetzen.
Durch die Vielzahl der möglichen Vorgehensweisen unterscheidet sich NLP damit grundsätzlich von anderen therapeutischen Vorgehensweisen.
NLP verwendet so genannten „NLP-Formate“. Als "Format" wird eine bestimmte Handlungsabfolge einer Sitzung oder eines Gespräches bezeichnet.
Die einzelnen Interventionen eines Trainers sind innerhalb dieser Formate klar bestimmt. Einzelne Formate werden in Gruppen mit Hauptformaten zusammengefasst.
Allen Formaten ist gemeinsam, dass sie sich an der Stärkung von inneren Ressourcen orientieren, den Schwerpunkt in die Aufarbeitung der Vergangenheit des Klienten setzen, mit besonderem Augenmerk auf Veränderungsarbeit in den kritischen Bereichen (Interventionen, z.B. HistoryChange, Neuprägung).
Ressourcenstärkung dient zur Überwindung von Problemen, Schwellenängsten, Blockaden oder Störungen. Ergänzend hierzu wird großer Wert auf eine humanistische Haltung des Beraters in der Arbeit mit Klienten gelegt.
Die eigentliche Arbeit in der Beratung läuft entlang klar vorgegebener Handlungs- und Gesprächsformeln ab.
Der Klient kann mit Hilfe von NLP-Formaten auch in eine leichte Trance (ohne bewusstseinserweiternde Elemente) geführt werden und in dieser Entspannung innere Bilder oder Gefühle betrachten.
Das hängt vom Ziel der Intervention und von den vorhandenen Ressourcen der Beteiligten (Berater und Klient) ab.
Die wichtigsten Bestandteile im laufenden Prozess sind die Autosuggestion, das Dissoziieren, das Ankern und das Reframing.
Viele NLP-Formate entstammen klassischen Therapieformen oder sind in jahrelanger Arbeit durch sog. Modellierung (auch Benchmark oder Kopieren genannt) entstanden.
So gibt es Modelle zur positiven Umdeutung von Wahrnehmungen, zur Zielfindung, zum Ankern (auch klassische Konditionierung genannt), zur Veränderung von Submodalitäten (gedanklicher Muster zur Erinnerung von wichtigen Vorgängen) und Arbeit mit gegebenen bzw. projizierten Abläufen in der Gedankenwelt oder dem realen Erleben des Klienten sowie verschiedene Strategiemodelle, mit denen Benchmarking oder Ideenfindung erlernt werden.
Andere Formate des NLP nutzen das Reframing oder die Konklusion paradoxer Sichtweisen, um den Klienten aus unangenehmen Sichtweisen herauszuentwickeln.
Grundlage des NLP ist die Annahme, dass hinter jedem Ergebnis eine (oft unbewusste) Strategie steht, so dass auch einem „Misserfolg“ eine Planung zugrunde liegt. Diese so genannten „Meta-Programme“, von denen angenommen wird, dass sie die zum Teil unbewussten Entscheidungsprozesse begleiten, sollen mit Hilfe zumeist verhaltenstherapeutischer Interventionen gezielt verändert werden.
Das Bewusstsein des Klienten soll dazu angeregt werden, auf der Basis von zuvor visualisierten oder beschriebenen Zielen auch neue Strategien zu entwickeln.
Da diese sich nach R. Bandler im Denken, also im Gehirn abspielen, geht es nun darum, Menschen beizubringen, wie sie mit ihren vorhandenen Ressourcen neue, hilfreiche Verhaltensweisen entwickeln können.
Der Begriff „Programmieren“ versteht sich innerhalb der NLP nicht als manipulativ, da sämtliche Interventionen unter Abfrage der ethischen und moralischen Werte des Klienten abgestimmt werden.
Dies geschieht, gerade weil sich NLP-Trainer durchaus der Tatsache bewusst sind, dass sich das Instrumentarium für manipulative Veränderungen beim Klienten eignen könnte, die diesem nicht bewusst sind.
Solche unbewussten Manipulationen, die etwa Ziel von Verkaufsgesprächen oder Verhandlungen sein könnten (s. Verkaufspsychologie), versucht NLP durch ethische Standards zu vermeiden.
Die Absicht besteht vielmehr darin, Klienten und Klientinnen zu helfen, sich gegenüber Programmen, die normalerweise unbewusst ablaufen, zu emanzipieren und damit ihre Lebensqualität zu steigern.
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Systemisches Coaching
Systemisches Coaching ist Beratung zu Fragen des beruflichen Kontextes mit dem Ziel einer Problem(auf)lösung durch konstruktiv(istisch)e Konversation.
Coaching wird dabei als ressourcen- und lösungsorientierte Prozessberatung verstanden:
Der Klient ist Experte für seine Probleme und Lösungen, der Coach ist Experte für den Weg zum Finden der Lösungen. Der Coach unterstützt den Kunden dabei, individuell passende Lösungen zu (er-)finden und gibt selbst keine Lösungen vor.
Dies geschieht durch verschiedene systemische Interventionen (meist Fragetechniken sowie Metaphern, Externalisierungs- und Verflüssigungstechniken, Tetralemma, etc.).
Systemisches Coaching ist zielorientiert und anhand konkreter, mit dem Kunden erarbeiteter Zielkriterien evaluierbar.
Systemisches Coaching betrachtet immer die Interaktion (Kommunikation beziehungsweise das Verhalten) im System, das heißt von mindestens zwei Personen – nicht einer ist „bad, mad or sad“.
Der Coachee (Klient) analysiert seinen „Beitrag“ und seine Möglichkeiten in der Interaktion. Dann entwickelt er Alternativen zum Problemverhalten oder zu seinen Sichtweisen (lösungs- und ressourcenorientierter Ansatz).
Die Veränderungen auf Seiten des Coachee finden bezüglich seines Verhaltens und / oder seiner Sichtweisen (Konstruktionen) statt. Hierbei helfen unter anderem auch sogenannte zirkuläre Fragen – der Coachee antwortet und reflektiert dabei die Situation aus einer anderen Perspektive; oder er imaginiert die Lösung durch die sogenannte Wunderfrage.
Der Klient beschreibt die mögliche/gewünschte Lösung und analysiert die Faktoren, die zu ihrer Realisierung notwendig sind beziehungsweise die Lösung bedingen.
Aus diesen Erkenntnissen heraus plant der Coachee sein (neues) Verhalten und/oder verändert seine Sichtweisen (Konstruktionen) auf das Problem.
Das erste Mal wird der Begriff „Systemisches Coaching“ 1991 von Peter-W. Gester verwendet.
Die Grundlagen des Systemischen Coachings bilden die Erkenntnisse der Systemtheorie (vor allem Niklas Luhmanns), die Philosophie des radikalen Konstruktivismus (Heinz von Foerster, Humberto Maturana und Ernst von Glasersfeld) und die Ansätze der Systemischen Therapie (Steve de Shazer, Insoo Kim Berg, Kurt Ludewig).
Ein Modell des Systemischen Coachings ist das Kieler Beratungsmodell, das in den 80er Jahren von Uwe Grau begründet wurde.
Ein weiteres Konzept des Systemischen Coachings wurden von König/Volmer aus der Systemischen Organisationsberatung, die auf der Personalen Systemtheorie (Bateson/Watzlawick) basiert, weiterentwickelt.
In Wien begründete Tom Hansmann das systemisch-lösungsorientierte Coaching nach dem Wiener T-A-Z-A-Modell.
Ein spät- oder postsystemisches Coaching-Modell ist das MATRIX-Coaching (missing-link-institut).
Hier werden anhand biografischer Analysen die Selbstreflexion und damit die Bedeutung lebenslauf-relevanter Daten und deren Interpretation in den Vordergrund gestellt.
Damit wird auch der Zusammenhang zwischen dem Coaching-Prozess und der Person als Ganzes beleuchtet.
Dies gilt sowohl für den Coach während seiner Ausbildung (Selbsterfahrung) als auch für den Klienten, wenn neben der Handlungsebene und der Ebene psychologischer Muster (Deutero-Lernen) die existenzielle oder Sinn-ebene relevant wird.
Systemisch-konstruktivistische Instrumente (Tools) erhalten damit eine neue, nämlich tatsächlich instrumentelle (Werkzeug-)Bedeutung.
In diesem neuen Kontext wandern sie damit aus dem Mittelpunkt in den Bereich der Hilfsmittel, die nur im übersichtlichen Kontext „in einer überlegten Partie“ (Ernst Jünger) angewendet werden.
Fischer-Epe setzt sich in der Neuausgabe von „Coching – Miteinander Ziele erreichen“ (2011) kritisch mit der Bezeichnung „Systemisches Coching“ auseinander. Sie hält dieses Label für zu einschränkend.
Das Systemische sei im Coaching immer nur eine neben weiteren wichtigen Grundlagen.
„Mit gleicher Plausibilität könnte man von psychologischem, konstruktivistischem, phänomenologischem, entwicklungsorientiertem, humanistischem, dialogischem, neurowissenschaftlichem oder integrativem Coaching sprechen.“ (Fischer-Epe, S. 260)
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Existenzgründung
Als Existenzgründung wird die Realisierung einer beruflichen Selbstständigkeit bezeichnet. Im wirtschaftlichen Sinne bedeutet es eine Unternehmensgründung, wobei dieser Begriff eher für Gründung größerer Unternehmen jenseits des Mittelstand benutzt wird.
Hintergrund Persönlich bedeutet Existenzgründung regelmäßig einen entschiedenen Wandel im Lebensalltag: neben der Fachkompetenz sind insbesondere Selbstkompetenz und Methodenkompetenz gefragt, um die Unternehmeraufgaben zu lösen.
Hierzu gehören:
* Definition von Produkten, Leistungen und Argumenten für Kundengespräche
* Marktbeobachtung und Einschätzung von Risiken und Chancen
* private Vorsorge für Unfälle, Alter und unvorhergesehene Ereignisse (auch die Sorge für die laufenden Betriebskosten, Löhne usw.)
* Kommunikation und Auseinandersetzung mit Ämtern und Behörden (Ordnungsamt, Finanzamt, Gesundheitsamt usw.)
* Kommunikation und Auseinandersetzung mit Verbänden (IHK, Handwerkskammer, Berufsgenossenschaft usw.)
* Erstellen von Kalkulationen und Vorgaben (z. B. Absatzvorgaben) sowie deren Steuerung und Erfolgskontrolle
* Selbstmotivation und Selbstkontrolle (Termine, Aufgaben, Arbeits-/Freizeit usw.)
Geschäftsplan
Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln ist in der Regel ein Geschäftsplan (Businessplan).
Dieser enthält möglichst detaillierte Informationen zu den Gründern, zum Produkt, zum Markt und zur Finanzierung.
Businessplanwettbewerbe: Bei diesen Gründungswettbewerben reichen Existenzgründer ihre Geschäftsideen in Form von Businessplänen bei der ausrichtenden Institution (z. B. Wirtschaftsförderung der Stadt / des Landes) ein.
Diese werden von Gutachtern und Kapitalgebern nach einheitlichen Kriterien auf ein gelungenes und potenzialträchtiges Unternehmenskonzept bewertet.
Die Gewinner dieser Wettbewerbe freuen sich nicht nur über ein bestätigtes und erfolgreiches Unternehmenskonzept, sondern auch über Sach- und Geldpreise. Der deutschlandweit größte regionale Businessplanwettbewerb ist der Businessplan-Wettbewerb Berlin Brandenburg.
Beratungsförderung
Vor der Gründung: Für die Beratungskosten stellen die Bundesländer Zuschüsse zur Verfügung. Informationen dazu bieten die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und die Förderinstitution (i.d.R. Investitionsbank) des Bundeslandes.
Nach der Gründung:
Der Bund und der Europäische Sozialfonds (ESF) stellen über das Förderprogramm „Gründercoaching Deutschland“ (GCD) Zuschüsse für Beratungs- und Coachingleistungen zur Verfügung.[2]
Im ersten Unternehmensjahr, insbesondere im Falle einer Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus, gilt unter diesem Titel ein besonderer Fördersatz. Weitere Regelungen gelten für die ersten 5 Unternehmensjahre.
Insbesondere können Zuschüsse aus dem Programm „Förderung von Unternehmensberatungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe“ beantragt werden. Informationen zu beiden Programmen stehen in der Förderdatenbank des Bundes.
Existenzgründungsförderung
Für die Betriebs- und Geschäftsausstattung, Einrichtungen eines Warenlagers, Kautionen, Werbemaßnahmen und weitere Investitionen, die für den Start in die Selbständigkeit notwendig sind, stellen Bund und Länder Darlehen zur Verfügung. Die wichtigsten Darlehen des Bundes sind:
* das KfW-StartGeld
* das ERP-Kapital für Gründung
* der KfW-Unternehmerkredit
Die Darlehen bieten unterschiedliche Konditionen, die den Start in die Selbständigkeit erleichtern sollen.
Zum Beispiel tilgungsfreie Anlaufzeiten, günstigere Zinsen und teilweise Freistellung von Sicherheiten.
Förderdarlehen müssen nach dem Hausbankprinzip immer bei Banken oder Sparkassen beantragt werden.
Jährlich informiert die KfW - Bankengruppe in ihrer Publikation "Gründungsmonitor" über das Gründungsgeschehen in Deutschland, nennt Förderkennzahlen und zeigt Trends von Unternehmensgründungen, wie auch in der Bereitschaft zur Mittelvergabe durch Kreditinstitute auf.
Informationen über die Programme des Bundes, der Bundesländer und der Europäischen Union sind in der Förderdatenbank des Bundes zu finden.
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